The Larks / The Blue Circle 1966 – 1970

The Larks

Volkmar Kramarz (git, v), Günther Warflinger (git,b †), Heiner Schäfer (dr, v †). Kurzfristig waren auch Robert Karle (git †), Werner Röser (git) und Peter Güls (git) Mitglieder.

Die Band probte in Poppelsdorf im Keller einer Schreinerei (daher nie vor 17:30!), in der sich später (und bis heute noch) Künstler breit machten: In der “Sternenburg”. Am Wochenende stiegen die heißen Feten mit "Nights In White Satins" als krönenden Abschluß!
Man beachte hier die kunstvolle Befestigung des Mikrophons am Stativ.


Später gingen zwei von drei Larks (Volkmar und Heiner) in die neue Band Blue Circle über.

 

 

 

Blue Circle
Die Nachfolgeband der Larks existierte nur ein Jahr, spielte aber so ziemlich in allen Jugendheimen zwischen Beuel, Poppelsdorf und Duisdorf. Und es gab richtige Gagen!

 

Volkmar Kramarz (git, v), Manfred Wiegand (key †), Heiner Schäfer (dr, v †).

The Larks im Karneval 1968

Die Band wartet auf das "Go!" und spricht kurz vor dem Auftritt noch den Song “(I’m Not Your) Steppin’ Stone” von den Monkees durch. Vor der Bühne warten schon (ein paar wenige) kreischende Mädels :-).

Und was das historische Tonsample “Robert Strife” von 1968 betrifft – na na na, wer wird denn hier auf Sound, Zusammenspiel oder virtuoses Können hören…: “Robert Strife” ist ein Ausschnitt aus der allerersten Studioaufnahme meines Lebens und gleich auch der Start des eigenen Songwritings. Aufgenommen zusammen mit Drummer & Sänger Heiner Schäfer († Ende der 70er) und von einem technikbegeisterten Oberstudienrat namens Herrn Steiner im schuleigenen, selbst gebauten Tonstudio produziert (mit Revox und Philips-Tonbandgeräten, dazu Sennheiser-Mikrophone und ein ewig brummendes Pult – der wummernde Bass im Overdub nachträglich eingespielt).

Heiner war schon 15, ich knappe 13, alle waren wir extrem nervös (STUDIO!!) – doch die Aufnahme klang trotz allem Enthusiasmus wie Hund und hinterher waren wir recht ernüchtert.

Bei langwierigen Sessions wie diesen (und vor allem in den langen Pausen bei den Proben) weihte mich Heiner aber ganz nebenbei in die wahre Rockwelt ein: Erst spielte er mir die „guten“ Kinks mit “All day and all of the night” vor, dann John Mayall (von da ab hießen wir Blue Circle, das ,s´ vom Blues hatten wir vergessen…) und schließlich hörten wir MC 5 mit „Kick out the Jams“ – wow! Jetzt fanden wir den üblichen Beat nur noch gähnend langweilig…