Sixties United   /   ab 2010


Info-Text 2012:

Bonner Rock & Pop Größen der 60er

Der Name ist Programm: Zahlreiche Bonner Musiker, die bereits in den Sixties und frühen Seventies in verschiedenen Bonner Bands aktiv waren, sind hier auf der Bühne in nur für diesen Abend immer wieder wechselnden Formationen vereint und lassen die Anfangsjahre von Beat, Rock und Blues mit ihren unvergesslichen Hits noch einmal lebendig werden.

Leute, kramt Stirnband, Jeans und Batikhemd raus! Das ein oder andere Accessoire der Flower Power Zeiten könnt Ihr aber auch auf dem kleinen Hippiemarkt zu Beginn der Veranstaltung erwerben!

Dieser Abend ist ein absolutes Muss für alle, die auch 40 Jahre später noch genauso drauf sind wie damals, hey: "Those were the best years of our lifes!"

Der Spaß, mit dem jedes einzelne Bandmitglied bei der Sache ist und den die Band bei jedem Titel auf das Publikum überträgt, ist unbezahlbar. Daher hat es sich die Band "Sixties United" zur Prämisse gemacht, ausschließlich für Benefiz - Zwecke zu spielen.

 

Es hat viel Zeit und Herzblut gekostet, bis das Projekt stand und all die unterschiedlichen Charaktere unter einen Hut gebracht waren. Nicht zuletzt sei Rope Schmitz und seinem Lexikon der Bonner Rockmusik sowie Klaus Berger mit seiner Internetseite “Bonner Beat” gedankt, die bei der Recherche absolut hilfreich waren. Für die Bonnerin Bea Tradt, selbst Anfang der Siebziger als Sängerin bei den Ur-Sunny Skies dabei, war es ein Traum, solch ein einmaliges Event zu verwirklichen.

 

Teilnehmer sind und waren u.a.:

Jürgen Bieler, Max Bonn, Ralf Brauweiler, Rolf Rowi Ditz, Harald Elsen, F.D.Faber, Günther Grothaus, Jens Hofmeister, Volker Hovestadt, Fritz Jahns, Hans Jansen, Rolf Kehlenbach, Gregor Kess, Volkmar Kramarz, Gerhard Linten, Walther Mohr, Monti Montenbruck, Fred Prünte, Diethard Schaefer, Rope Schmitz, Wolfgang Stahl, Kiki Schumacher, Bea Tradt, Frank van de Laar, Franz Wahl, Marcel Weidenbach, Rainer Winke und Thomas Zimmer.

Pressebericht in General Anzeiger Bonn März 2014 Harmonie in Endenich

Von Lisa Glaremin
"Sixties United" spielten vor ausverkauften Haus

BONN. Es war eine gemeinsame Reise in die Hippie-Zeit: Mit tosendem Applaus
begrüßte das Publikum die Musiker von "Sixties United" am Samstagabend auf
der Bühne. Mit Songs von Bob Dylan, den Beatles und den Rolling Stones
brachte die Bonner Band die Zuhörer in der ausverkauften Harmonie zum
Tanzen.

Vor mittlerweile fünf Jahren hatte die Sängerin Bea Tradt zahlreiche Rockund
Popmusiker um sich geschart, die bereits in den 60er und 70er Jahren in
der Bonner Musikszene aktiv waren. "Mittlerweile spielen alle Mitglieder in
anderen Bands, arbeiten und haben nicht mehr so viel Zeit. Da treffen wir uns
nur vor den Gigs", erklärt Bea Tradt. "Dann müssen die Lieder sitzen."
Und das taten sie auch. Die 14 Altrocker zeigten, was sie können, spielten in
wechselnden Formationen die Hits von damals. Wie immer traten sie ohne
Gage auf. Der Spaß soll im Vordergrund stehen, denn Kommerz und Konsum
gehörte schon damals nicht zum Lebensgefühl echter Hippies.
Die Einnahmen der Konzerte gehen an Bonner Einrichtungen, diesmal an
den Bunten Kreis, der sich für schwerstkranke Kinder und ihre Familien
einsetzt. Auch das Publikum war großzügig. So enthielt das durch die Reihen
gehende Sparschwein am Ende des Abends rund 600 Euro weitere Spenden.
Durch die Tür der Harmonie schienen die Besucher tatsächlich in eine andere
Zeit zu treten. Viele hatten ihre Stirnbänder, bunte Kleider und
Friedenszeichen wieder ausgegraben, um dem Gefühl der 60er und 70er
Jahre nah zu kommen. Wem es an passendem Schmuck oder Kleidung
fehlte, der konnte sein Outfit noch während des Konzerts aufbessern. Der
Hippie-Markt bot selbstgefertigte oder gesammelte Kleidungsstücke.
"Es sieht alles so bunt und fröhlich aus", sagte Julia Ellermann, während sie
auf dem Verkaufstisch stöberte. Die 17-Jährige trug eine bunte Bluse mit
Blumen, die sie beim letzten Konzert gekauft hatte. "Ich kann die Faszination
der Hippie-Zeit gut nachvollziehen", sagte sie.
Auch die Stimmung erinnerte an die Flower-Power-Zeit. Ausgelassen,
harmonisch, ohne Drängeleien. Im dichten Gedränge an der Bühne oder
weiter hinten schunkelnd und mit einem Kölsch in der Hand - das Publikum
war offenkundig zufrieden. Am Ende des Abends bedauerten es viele, die
Stirnbänder abzunehmen und bis zum nächsten Konzert wieder im Schrank
zu verstauen.
"Rückblickend erscheint mir die Hippie-Zeit so viel bunter", sagte Bea Tradt.
Fur die Sängerin hängen an jedem Titel Erinnerungen, und sie genießt es, ab
und zu in der Vergangenheit zu leben.

Bilder